Mystisch - Urlaub an magischen Orten erleben

Stonehenge, England

Für jeden, der sich mit paranormalen Phänomenen beschäftigt, gehören die Steinkreise von Stonehenge zu den Plätzen, die man unbedingt gesehen haben sollte.
Die Gründe liegen auf der hand: Das Monument ist alt (errichtet zwischen 3000 und 1600 v. Chr.) geheimnisvoll (niemand weiß genau, welchen Zweck es diente; die gängigste Erklärung spricht ihm astronomische oder astrologische Bedeutung zu), und es wurde wahrscheinlich von Druiden genutzt - jenen Früh-Hippies, die im Zauber Gandalf aus "Herr der Ringe" ihre ultimative Verkörperung fanden. Seitdem die britische Polizei 1985 kampierende Stonehenge-Fans mit Nachdruck von der Anlage verwies, sind die Steine nur noch eingeschränkt für Besucher zugängig.
Aber die Energie des Platzes ist nach wie vor spürbar. Ganz schön beeindruckend!


Kornkreise, England

Seit mindestens 1200 Jahren tauchen in Getreidefeldern immer wieder seltsame geometrische Muster auf - zur Beruhigung der örtlichen Bevölkerung.
Doch in den letzten 15 Jahren hat sich das Phänomen rings um Stonehenge in Südwestengland explosionsartig verstärkt. Manche der Erscheinungen sind riesig - knapp einen Kilometer lang - geometrisch ausgeklügelt und beständig: Über Jahre erscheinen sie am selben Ort.
Jedes jahr tauchen sie in England an rund 150 Stellen auf. Kornkreisanhänger sagen, dass die elektromagnetischen Anomalien, die diese Strukturen begleiten, eigenartige Gefühle auslösen und Uhren beeinflussen können.


Jokhangtempel, Tibet

Seit mehr als 1300 Jahren prägt diese Ehrfurcht gebietende Tempelanlage die Altstadt von Lhasa, mit 3640 Meter Meereshöhe eine der höchstgelegenen Städte der Welt und spirituelles Zentrum Tibets. Die Bauarbeiten erfolgten 639 bis 647 unter König Songzen Gampo am Rande eines dunklen Sees, von dem eine der Frauen des Königs behauptete, dass er das Herz einer Hexe symbolisiere.
Und dass ein tempel die von ihm ausgehenden bösen Geister vertreiben könne. Noch heute pilgern Tibeter über Bergpässe an diesen Ort. Trotz des manchmal starken Besucherandrangs liegt eine sakrale Aura über dem uralten Tempelkomplex.


Hanging Rock, Australien

Eigentlich ist ein Vulkanfelsen nahe Melbourne kaum unheimlich. Schon gar nicht, wenn man dort Koalabären begegnet. Es sei denn, er verbindet sich mit einer unheimlichen Geschichte über ein Picknick, verschwundene Internatsschülerinnen und tragische Verstrickungen. Die Veröffentlichung des Romans "Picknick am Valentinstag" von Joan Lindsay 1967 und die Verfilmung durch Regisseur Peter Weir machten den Felsen zur Kultstätte: Leser und Filmfreunde glauben an eine wahre Geschichte. Wurden die Mädchen entführt? Wurden sie von einer Raum-Zeit-Anomalie verschluckt? Oder fielen sie, wie ein Hanging- Rock-Fan vermutet, einem Meteoriten einschlag zum Opfer?


Städtischer Friedhof, Haiti

In den fantasievollen Aufzeichnungen über Haiti haben im 18. Jahrhundert europäische Forschungsreisende die Okkulten Praktiken der Einheimischen recht abenteuerlich dargestellt. Aber unheimlich ist es hier schon. Der haitianische Wodu-Kult beschreibt Kinder fressende "Loup-Garous" (Werwölfe) sowie viele Monster und Zombies (Menschen, die las lebende Tote ihr Unwesen treiben). Heute ist der städtische Friedhof Heimat Hunderter Straßenkinder, die angeblich wertvolle Gegenstände aus den Grabkammern entwendeten und verkaufen. Doch gegen Abend fürchten sie sich mehr davor, von der Polizei vertrieben zu werden, als vor dem Loup-Garou.


Xalapa, Mexico

Am 24. Juni 2005 richteten sich die Augen sämtlicher Ufologen der Welt auf die mexikanische Stadt Xalapa, als dort am helllichten Tag zahlreiche UFOs gesichtet wurden. hunderte Menschen waren Zeuge des Ereignisses, darunter der Gouverneur der Stadt, Fidel Herrera Beltran, sowie Dutzende Polizisten und Journalisten. Mindestens 14 der Flugobjekte tauchten am Himmel auf, und der Gouverneur unterbrach seine Ansprache. Die von den Ausrufen der Menge begleiteten Erscheinungen wurden auf Film festgehalten. Eingebettet zwischen Hügeln und 1200 Meter über dem Golf von Mexiko gelegen, ist die Universitätsstadt ein pittoreskes und kultiviertes Ziel für Reisende, die auch nach Außerirdischen suchen.


Große Pyramiden, Ägypten

In einem Spukschloss nächtigen - na ja. Aber sich freiwillig in die Königskammer des bedeutendsten antiken Monuments einschließen lassen? 1798 war Napoleon Bonaparte wohl der erste Europäer, der das tat. Als er am nächsten Morgen herauskam, war er sichtlich erschüttert und weigerte sich konsequent bis an sein Lebensende, von dem Erlebnis zu berichten. Im Jahre 1904 wiederholte der berüchtigte britische Okkultist Aleister Crowley das Experiment und nahm sich vor, während seiner selbst gewählten Einkerkerung Beschwörungsformeln zu rezitieren. Heute erlaubt die Regelung der Öffnungszeiten keine solchen nächtlichen Eskapaden mehr.


Bermuda-Dreieck

Vermisste Kriegsschiffe, Flugzeuge, die von Radarschirmen verschwinden ... Berichte von Schiffen, die sich scheinbar in Luft aufgelöst haben, reichen Jahrhunderte zurück und reißen bis heute nicht ab. Die Ursachen könnten unterschiedlichster Art sein. Bizarre Naturphänomene, ein Bruch im Raum-Zeit-Kontinuum oder vielleicht sogar Eingriffe von Außerirdischen? Die drei Eckpunkte des Bermuda-Dreiecks werden von Bermuda, Miami und Puerto Rico gebildet und markieren ein Gebiet von mehr als einer Million Quadratkilometern. Mieten Sie ein Boot in Miami und fahren Sie hinaus ins Unbekannte. Wer weiß, was alles passieren könnte?

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